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Author Archives: Steve Schulz

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Haben Sie Zeit für´s Marketing?

Wie sehr muss sich heute ein Verkäufer bemühen, um den von ihm gewünschten Käufer zu erreichen und dann auch noch zum Kauf zu bewegen?
Die Situation für den Kunden scheint eine sehr komfortable zu sein, muss er sich doch kaum bemühen, um das zu bekommen, was er sich wünscht – sofern er es sich leisten kann.
„Aus einer Wohlstandsgesellschaft ist eine Überflussgesellschaft geworden“, heißt es so oft.
In dieser Überflussgesellschaft befinden sich insbesondere Klein- und Einzelunternehmer häufig in einem immer enger werdenden Teufelskreis bzw. einer Spirale.

Es liegt in der Natur des Unternehmers, sich den Wünschen des Kunden zu widmen – und das tut er den ganzen Tag. Die Einhaltung von Produktions-, Abgabe- und Lieferterminen sowie die Erstellung von Angeboten und Rechnungen bestimmen seinen Alltag – vom Aushalten des Konkurrenzdrucks ganz zu schweigen. Hinzu kommt auch noch die Notwendigkeit der Finanzbuchhaltung, deren Abgabe an Mitarbeiter oder externe Dienstleister schon ein erster Fortschritt ist.
Unternehmer sind i. d. R. bestrebt, Ihr Unternehmen erfolgreich in den Markt einzuführen, im Markt zu halten oder es gar weiter auszubauen. Dies kann aus unterschiedlichen Ansätzen heraus erfolgen.

Aus welchem Ansatz heraus steuern Sie nun Ihr Unternehmen und dessen Weiterentwicklung? Sind Sie eher produktorientiert, stellen also die Weiterentwicklung bestehender Angebote in den Vordergrund Ihrer Aktivitäten? Oder sind Sie vertriebsorientiert und fokussieren sich darauf, für die bestmöglichen Lieferbedingungen zu sorgen, um Ihre Kunden mit den richtigen Produkten zur richtigen Zeit am richtigen Ort in genau der richtigen Menge zu erreichen?
Betreiben Sie Ihr Marketing sogar aus einem marktsegmentorientierten Ansatz heraus, indem Sie versuchen, unterschiedliche Produkte und Dienstleistungen nur ausgewählten Zielgruppen mit genau auf diese abgestimmten Werbekampagnen anzubieten, um den Streuverlust gering zu halten und die Verkaufschancen zu erhöhen? Oder sind Sie doch eher ein Verfechter des funktionsorientierten Ansatzes? Nein? Dann vielleicht des instrumentenorientierten Ansatzes?

Eigentlich ist es ganz egal, aus welchem Ansatz heraus Sie Ihre Marketingstrategien entwickeln, solange Sie eines dabei berücksichtigen:
Sie müssen sich Zeit dafür nehmen.
Schauen Sie in Ihre Wochen- oder Tagesplanung. Wie viele Termine sind dort verzeichnet? Wie viele davon sind Liefer- und Angebotsfristen, Kundengespräche, Präsentationstermine und viele mehr? Und wie viel Zeit haben Sie sich am Tag, in der Woche oder gar im Monat für Marketing freigehalten? Wie viele Stunden in der Woche planen Sie Ihren Erfolg, Ihre nächsten Angebote, Ihre nächsten Kampagnen, Ihren nächsten Pitch?

Ihr Terminkalender gibt Ihnen detaillierte Auskunft darüber, ob Sie situativ, improvisiert und intuitiv handeln oder ob Sie bewusst systematische und strategisch ausgerichtete Zeit einplanen, um den unternehmerischen Erfolg nicht dem Zufall zu überlassen.

Wenn Sie Ihren beruflichen und privaten Bemühungen die größtmöglichen Erfolgsaussichten zukommen lassen möchten, nehmen Sie sich genau dafür die notwendige Zeit. Zeit für die Planung. Reservieren Sie sich jede Woche einen festen Termin, der nur Ihrem Unternehmen gehört und der ausschließlich dazu dient, die nächsten notwendigen Schritte zum Erfolg mit Ihren Mitarbeitern oder Freunden zu besprechen. Und nehmen Sie sich auch ausreichend Zeit dafür, diese nächsten Schritte optimal umzusetzen.

Viel Erfolg dabei!

Ihr
Steve Schulz
commata – Agentur für Marketing & Kommunikation
www.commata.de


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Sind Sie auf Facebook?

Wenn man den offiziellen Angaben Glauben schenken möchte, dann sind derzeit bei oder auf Facebook ca. 1,45 Milliarden Menschen angemeldet. Eine wirklich beeindruckende Zahl, auch wenn man die ca. 10 % falschen oder doppelten Nutzerprofile abzieht, die Facebook selbst schätzt und angibt.

Eine genaue Anzahl der auf Facebook aktiven oder angemeldeten Unternehmen gibt es leider nicht.

Vor einigen Jahren ging ein Hype durch unser Land, der Unternehmen, bzw. ihren Inhabern, Geschäftsführern und Vorstandsmitgliedern die Idee in den Kopf pflanzte, sie müssten eine Unternehmensseite auf Facebook veröffentlichen, weil dadurch der Absatz erst so richtig ins Rollen käme.

Das Argument war einleuchtend, schließlich meldeten sich jeden Tag viele Zehn-, manchmal sogar Hunderttausend neue Nutzer auf Facebook an. Und all diese vielen Millionen Nutzer konnte man jetzt ganz einfach erreichen. Wie, war auch jedem schnell klar. Ein Nutzer postet (veröffentlicht) eine Nachricht auf seiner Profilseite und alle können sehen, was da steht. Nämlich, dass er das ein oder andere Produkt gekauft oder die eine oder andere Veranstaltung besucht hat, so ist dies für alle seine Freunde sichtbar und wird als Empfehlung wahrgenommen – die wohl sicherste und effizienteste Art der Werbung. Da dies ja ein privater Tipp eines Freundes war, wird dies entweder selbst ausprobiert oder gar ungefiltert weitergepostet, also an andere weiterempfohlen. Eine kostenlose Werbung, die viele Millionen potentielle Kunden erreicht – ganz im Sinne des „Viralen Marketing“, was auch mit einem „Schneeballeffekt“ zu vergleichen ist, der langsam ins Rollen kommt und sich zu einer Lawine entwickelt.

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, Unternehmen zu „liken“, was bedeutet, dass man diese mag bzw. empfiehlt. Hat ein Unternehmen viele „Likes“, kann es sich dadurch von seinen Mitbewerbern abheben und wird von potentiellen Kunden als sehr empfehlenswert wahrgenommen.

Um das Ganze zu vereinfachen, gehen wir nicht weiter auf die vielen Features (Funktionen) ein, die Facebook seinen Nutzern sonst noch so anbietet, weil diese nicht unmittelbar das Verhältnis zwischen potentiellen Kunden und auf Facebook aktiven Unternehmen betreffen.

Im Kopf des Unternehmers, dessen Firmenphilosophie insbesondere darin besteht, Umsatz zu generieren, passiert jetzt Folgendes: Er sieht die Möglichkeit, mit geringem Aufwand ein Millionenpublikum zu erreichen, ohne dass er viel dafür tun muss. Ein unendliches Umsatzpotential erschließt sich ihm und seinem Taschenrechner.

Die Reaktion vieler Tausend Unternehmer und Unternehmerinnen, die sich für ein Unternehmensprofil auf Facebook entschieden haben, war also verständlich.

Kaum hatten viele Unternehmen ihre Facebook-Seite eingerichtet, warteten sie auf die Bestellungen, die nun auf sie einstürzen sollten.

Warum aber ist in letzter Zeit eine starke Unternehmensabwanderung von Facebook zu beobachten? Warum sind so viele Unternehmen enttäuscht? Weshalb blieben die Umsätze so oft weit hinter den Erwartungen zurück?

Die Antwort ist einfach, und eigentlich sind es zwei Antworten:

  1. Die Unternehmen haben es nicht verstanden, ihre Aktivitäten, ihre Angebote und ihre Philosophie an ihre Zielgruppe zu vermitteln. Dafür reicht nämlich die Existenz einer Facebook-Seite allein nicht aus. Kunden sind verwöhnt. Sie möchten umworben und vor allem informiert werden. Und dafür sind ein ausgeklügeltes und auf den Dialog ausgerichtetes Kommunikationskonzept sowie ein kreatives Redaktionsteam nötig. Facebook bedeutet, dafür zu sorgen, dass man immer im Gedächtnis seiner Klientel bleibt, denn nichts ist so alt wie die Information von gestern. Kundenbindung durch Aktion und Identifikation heißen auch hier die Zauberworte. Das ist jedoch sehr zeit- und vor allem intensiv. Diesen Aufwand haben sehr viele Unternehmen stark unterschätzt oder hielten ihn nicht für notwendig.
  2. Viele Unternehmen bedienen den sogenannten B2B-Markt (Business to Business). Ihre Klientel sind also andere Unternehmen, die Waren oder Dienstleistungen einkaufen. Da die Idee von Facebook jedoch nicht auf die Belange von Unternehmen, sondern auf die von Privatpersonen, d. h. Endverbrauchern ausgerichtet ist, sind die großen Erfolgsstorys auf Facebook den Unternehmen zuzuschreiben, die auf Facebook eben diese Endkonsumenten auf oben beschriebene Art und Weise ansprechen.

Hier greift ein altes Gesetzt der Werbe- oder Marketingstrategie: Spreche deine Kunden dort an, wo sie sich aufhalten.

Weil Unternehmen, die Produkte und Dienstleistungen von anderen Unternehme einkaufen, nicht auf Facebook, sondern im „einfachen“ Internet nach entsprechenden Anbietern suchen, mussten viele Unternehmen einsehen, dass Facebook nicht für alle das Sprungbrett zum Millionenumsatz bedeutet und die falsche Plattform für die Realisierung ihrer Unternehmensstrategie ist. Schließlich gehört Facebook auch zu den „sozialen Netzwerken“ oder „sozialen Medien“ (social networks, social media) und ist daher offensichtlich kein „Unternehmensnetzwerk“ oder „Business Network“.

Daher mein Tipp: Bevor Sie aktiv werden – wo und wie auch immer – bedenken Sie, wo Ihre Klientel nach Ihrem Angebot sucht, wie Sie am besten gefunden werden und mit welchen Aktionen Sie Ihre potentiellen Kunden gewinnen und Ihre bestehenden Kunden binden können. Wenn Sie daraufhin Ihre Aktionen ausrichten, werden Sie immer erfolgreich sein.

Und das wünsche ich Ihnen!

Ihr
Steve Schulz
commata – Agentur für Marketing & Kommunikation
www.commata.de


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SEO – Wie man im Web gefunden wird (2)

Werben mit Konzept – Teil 7: Wie man im Web gefunden wird (2)

Gleich zu Anfang möchte ich Sie mit der Kernaussage dieses Beitrages konfrontieren, die da lautet: Immer an den Leser denken.

Damit soll nicht Helmut Markwort, der ehemalige Chefredakteur des Focus zitiert werden („Fakten, Fakten, Fakten, und immer an die Leser denken!“), aber ganz so Unrecht hatte er auch nicht, denn, warum soll der Besucher Ihrer Internetseite etwas lesen, das ihn nicht interessiert? Und genau diese Frage stellt sich auch Google. Was für den Leser interessant sein könnte, wird entsprechend bewertet, und eine hohe Bewertung heißt, dass man bei dem Suchergebnis weit vorne (oben) aufgeführt wird. Google selbst sagt dazu: „Give them a reason to visit your site.“

Google sucht i.d.R. in zwei Bereichen, im Onsite- und im Offsite-Bereich. D. h., dass Google nach dem sucht, was zu einem bestimmten Thema (dem der Suchanfrage) auf einer Homepage steht (onsite) und alles, was zu diesem Thema auf anderen Webseiten zu finden ist und auf eine bestimmte Webseite verweist (offsite), was z. B. in Social Media-Portalen der Fall sein kann. Da Sie in erster Linie den Onsite-Bereich verantworten und beeinflussen können – also das, was auf Ihrer Website steht –, geht es hier ausnahmslos um Onsite-SEO-Kriterien.

Dazu ein Beispiel:
Jemand gibt in seiner Suchmaske die Begriffe „Idee“ und „Schnaps“ ein. Binnen weniger Millisekunden zeigt Google nun Suchergebnisse, bei denen die Wörter „Idee“ und „Schnaps“ vorkommen, und zwar am besten in Kombination!

Warum aber zeigt Google nun gerade diese Seiten an? Ganz einfach, weil über „Ideen“ und „Schnaps“ bzw. „Schnapsideen“ berichtet wird. Einige der angezeigten Seiten (URL, Domains) heißen sogar „Schnapsidee“, „schnaps-idee“ oder haben zumindest diese Wortkombination in Ihren Seitentiteln.

Und schon haben wir zwei wesentliche SEO-Kriterien: den Namen der Website (Homepage, Domain, URL) und den Titel einer einzelnen Webseite (Page-Title).

Google sagt sich also: „Wessen Domain oder Seitentitel so viel Ähnlichkeiten mit den eingegebenen Suchwörtern hat, der muss zu dem gesuchten Thema auch etwas zu sagen haben.“ Webseiten werden also nach dem inhaltlichen Mehrwert für den Suchenden beurteilt.

Die SEO-Profis unter Ihnen würden jetzt einwerfen, dass es eine Menge weiterer Gründe gibt, warum diese Seiten ganz oben auftauchen – und Sie haben Recht. Doch wir wollen das Thema ja hier etwas verständlicher gestalten und nicht dazu beitragen, dass es noch unübersichtlicher wird – mit der Umsetzung technischer Anforderungen sowie der Offsite-Optimierung beauftragen Sie am besten Ihre Agentur, diese wird Sie sicherlich umfangreich beraten können.

Neben dem Domainnamen und dem Seitentitel sind nun weitere inhaltliche Merkmale wichtig, auf die Sie achten sollten: Wie häufig und in welchem Kontext tauchen die Suchbegriffe auf den jeweiligen Seiten auf? Dabei erkennt Google Überschriften, Komposita (Wortkombinationen oder Wortstammerweiterungen mit einem Prä- oder Suffix) und sogar Bild- und Videotitel.

In unserem Beispiel sollten die Begriffe „Idee“ und „Schnaps“ in der Überschrift, in den Zwischenüberschriften oder im Fließtext und ggf. als Bildtitel auftauchen und in einem thematischen Zusammenhang stehen.

Wenn Sie diese Punkte optimal beachten und ausformulieren, haben Sie schon mehr als die Hälfte gewonnen. Shop-Betreiber unter Ihnen müssten die inhaltlichen Kriterien auch auf den Produktseiten und auf der Bildebene berücksichtigen.

Das Suchergebnis besteht i.d.R. aus drei Teilen: dem Page-Title (in Blau), der gefundenen URL bzw. Webseite (in Grün) und dem darunter stehenden Textausschnitt (in Grau), der auch die Suchwörter beinhaltet. Dieser graue Textausschnitt wird „Rich Snippets“ genannt, was man wohl mit „wertvolle Textschnipsel“ übersetzen könnte. Derzeit geht man davon aus, dass „Rich Snippets“ immer wichtiger werden, um inhaltliche Schwerpunkte einzelner Webseiten schneller erfassen zu können. Weil die Eingabe von „Rich Snippets“ aber auf der Programmierebene oder im CMS (Content Management System) erfolgen muss, sollten Sie dies nur gemeinsam mit Ihrer Agentur umsetzen.

Wohl eine der schwierigsten Aufgaben für Sie als Website-Betreiber besteht darin, die richtigen Suchbegriffe zu identifizieren, unter denen Sie gefunden werden möchten. Welche einzelnen Wörter oder Wortkombinationen sind inhaltlich für Sie und Ihre Leser wichtig? Hier kommt Ihr Alleinstellungsmerkmal ins Spiel.

Eine Kfz-Werkstatt, die ihre Website auf die Begriffe Auto, Kfz und Werkstatt optimiert hat, wird sich schwer auf den oberen Rängen der Suchergebnisliste wiederfinden. Bietet sie dagegen einen speziellen Inspektionsservice, ein besonderes Innenraumpflegekonzept oder unverwechselbare Tuning-Formen an, sind diese Angebote eine gute Grundlage für geeignete Suchbegriffe und eine erfolgreiche SEO. So kann Ihr Kunde Ihr Angebot eindeutiger identifizieren und Sie heben sich deutlicher von Ihren Mitbewerbern ab.

Zum Schluss sei noch darauf hingewiesen, dass sich auch die Suchkriterien einer immer enger werdenden Verbindung aus Social Media, lokalen Informationen und mobilen Technologien und Angeboten anpassen werden (im Fachjargon als SoLoMo bezeichnet). Es gilt also auch hier, sich stets über die neuesten Entwicklungen zu informieren und seine Website technisch und inhaltlich immer aktuell zu halten.

In der Hoffnung, Ihnen einen kleinen Einblick in ein komplexes Thema gegeben zu haben, wünsche ich Ihnen weiterhin viel Erfolg.

Ihr

Steve Schulz

commata – Agentur für Marketing & Kommunikation

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SEO – Wie man im Web gefunden wird

Werben mit Konzept – Teil 6: Wie man im Web gefunden wird

„Einfach googeln“, heißt es so oft, wenn man etwas im Internet finden möchte, und jeder weiß, was damit gemeint ist. Die größte Suchmaschine der Welt, Google, ist bereits fest in unseren deutschen Sprachgebrauch integriert – kein Wunder, bei über 90 % Marktanteil, oder kennen Sie Yahoo! und Bing? Wir wissen demnach, was eine Suchmaschine ist und nutzen sie fast täglich. Doch wie funktioniert sie und wer braucht sie?

Auf der einen Seite haben wir das Internet. Es besteht aus vielen hundert Millionen Websites, die unterschiedlichste Inhalte haben. Auf der anderen Seite haben wir die Leser (oder Nutzer), die versuchen, unter diesen vielen Websites ein bestimmtes Thema oder Angebot zu finden. Die Suchmaschine versucht dabei dem Leser zu helfen, das Gesuchte zu finden, indem sie die Suchwörter mit den Inhalten der Websites sowie deren Strukturen und technischen Umsetzungen vergleicht und diese nach erfolgter Auswertung auflistet. Je genauer dabei die Suchwörter mit dem Inhalt einer (einzelnen) Webseite übereinstimmen und weitere Suchkriterien berücksichtigt werden, desto wahrscheinlicher ist es, dass diese Webseite auf der ersten Seite der Suchergebnisse auftaucht.

Dem Leser ist dabei in der Regel egal, wie die Suchmaschinen arbeiten, solange er das findet, was er sucht.

Unternehmen haben jedoch einen wesentlichen Vorteil, wenn sie im Internet schnell gefunden werden. Aus diesem Grund beschäftigen sie sich immer mehr mit dem Thema der Suchmaschinenoptimierung.

Die Suchmaschinenoptimierung wird allgemein als SEO bezeichnet. SEO ist die Abkürzung des englischen Begriffs Search Engine Optimization. Aus diesem Grund verwenden wir dieses Kürzel auch hier.

SEO ist also für Unternehmen wichtig, die im Internet gefunden werden möchten. Um gefunden zu werden, muss man aber wissen, wie SEO funktioniert, d. h, wie Suchmaschinen suchen. Wie der Begriff schon verrät, verbirgt sich hinter dem Begriff SEO der Versuch, die Suchergebnisse der Maschinen (im Fachjargon als Bots bezeichnet) so zu optimieren (zu beeinflussen), dass das eigene Unternehmen möglichst auf der ersten Seite der Suchergebnisse aufgelistet wird.

Um Ihnen gleich zu Beginn reinen Wein einzuschenken, hier ein paar Hinweise und Fakten:

Keiner weiß ganz genau, wie die Suchalgorithmen von Google aussehen und wie viele es überhaupt gibt, weil dies eins der bestgehüteten Geheimnisse im World Wide Web ist. Google informiert aber regelmäßig darüber, wie man Websites optimiert und welche Eigenschaften der Websites indexiert (von den Suchmaschinen erfasst und bewertet) werden – und diese ändern sich regelmäßig.

Versuchen Sie nicht, SEO allein umzusetzen, wenn Sie kein Fachmann dafür sind. Sie werden scheitern. Sie würden ja auch nicht Ihren Wagen reparieren, wenn Sie keine Ahnung davon hätten, oder? Im schlimmsten Fall erreichen Sie genau das Gegenteil und werden bestraft, indem Google Ihre Seite gar nicht mehr anzeigt.

Wenn Sie glauben, dass sie nach erfolgter SEO auf jeden Fall ganz oben auf der ersten Seite der Googleergebnisse landen, vergessen Sie nicht, dass es wahrscheinlich Mitbewerber gibt, die Ähnliches zu bieten haben und ebenfalls SEO betreiben. Wie können sich also in Städten wie Berlin und Potsdam Sanitärfirmen, Kfz-Werkstätten, Elektroinstallateure oder Friseure voneinander unterscheiden? Hier beginnt die Komplexität der SEO erst so richtig interessant zu werden.

Und glauben Sie keinem, der behauptet, er könne Ihnen garantieren, Sie ganz nach oben auf die erste Seite zu bringen. Hinter diesen Versprechen verbergen sich oft nur Versuche, Suchmaschinen zu überlisten. Aber keine Sorge, Suchmaschinen sind solchen Verspreche(r)n weit voraus.

Weil SEO sehr komplex ist und für Unternehmen immer wichtiger wird, gebe ich Ihnen in der kommenden Ausgabe einen weiteren Einblick in die einzelnen SEO-Prozesse und zeige Ihnen, welche wichtige Rolle Sie als Unternehmer dabei spielen. Denn auch wenn SEO einen Fachmann braucht, der für das Strukturelle und das Technische zuständig ist, so ist erst Ihr fachliches Dazutun die Grundlage für eine erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung.

Weiterhin viel Erfolg!

Ihr

Steve Schulz

commata – Agentur für Marketing & Kommunikation

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Die Gestaltung Ihrer Website

Werben mit Konzept – Teil 5: die Gestaltung Ihrer Website

Nachdem wir das Grundkonzept der Website und ihre inhaltliche Struktur besprochen haben, geht es diesmal um das Gestaltungskonzept.

Sie haben im ersten Schritt Ihres Websitekonzeptes die Frage beantwortet, was und wen Sie mit Ihrer Website erreichen möchten. Dient sie zur kurzen Information Ihres Unternehmens? Nutzen Sie sie, um mit Ihrer Zielgruppe zu kommunizieren, Produkte zu verkaufen, die Sie in Werbekampagnen beworben haben? Etc. Kurzum: Was erwartet Ihre Zielgruppe von und auf Ihrer Website?

Sie haben auch den Inhalt in einzelne Themen geordnet. Nun geht es darum, Ihrem vorliegenden Konzept noch den notwendigen Anstrich zu geben.

Das gestalterische Leitthema findet sich im Corporate Design Ihres Unternehmens wieder. Wir erinnern uns: Das Corporate Design beschreibt den visuellen Auftritt Ihres Unternehmens. Was bei dem einen Unternehmen ein ganzes Buch an Gestaltungsrichtlinien ist, kann bei einem anderen Unternehmen lediglich die Festlegung eines Logos, einer Grundfarbigkeit und einer sogenannten Hausschrift sein. Legitim sind beide Möglichkeiten und alle dazwischen. Die beiden Hauptaufgaben des Corporate Designs sind der Transport einer Firmenphilosophie oder eines Firmengegenstands und das Schaffen einer klaren Wiedererkennbarkeit.

Bei der Gestaltung der Website gilt es darum, die vorhandenen Gestaltungskriterien zu berücksichtigen. Konzentrieren Sie sich auf die wesentlichen Grundelemente: Farbigkeit, Schrifttype, Logo sowie Text- und Bildsprache. Auch muss die Nutzerfreundlichkeit (Usability) in puncto Übersichtlichkeit, Bedienbarkeit und Lesbarkeit berücksichtigt sein. Kurz gesagt müssen zwei Dinge beachtet werden, die Wiedererkennung und die Nutzerfreundlichkeit.

Für die Übersichtlichkeit sorgen die zuvor festgelegte Websitestruktur und die vielen Grafik-Templates, die heutzutage breit eingesetzt werden und bereits eine Fülle an Layout-Varianten vorgeben. Aber auch bei einer rein freien Programmierung sollte darauf geachtet werden, eine klare Struktur anzubieten, die sich am Inhalt orientiert und intuitiv bedienen lässt.

Die Wiedererkennung wird insbesondere durch den Einsatz sich wiederholender und somit konstanter Gestaltungselemente realisiert.

Das Logo wie auch die Farbigkeit sind einfach zu berücksichtigende Elemente. Zu beachten ist, dass das Logo nicht zu dominant eingesetzt wird und die Farbigkeit dafür sorgt, der gesamten Site eine bestimmte Atmosphäre zu geben. Achten sie darauf, Ihre Website weder zu bunt noch zu eintönig wirken zu lassen, es sei denn, sie bezwecken damit etwas Bestimmtes. Eine Website für Kinderspiele wird sicherlich ein bunteres und verspielteres Gestaltungskonzept aufweisen als die Site eines IT-Unternehmens. Verwenden Sie am besten eine Grundfarbe und setzen Sie mit weiteren Farben oder Farbnuancen kleine Akzente.

Gab es früher wenige Schriften, die im Internet gut dargestellt werden konnten, gibt es mittlerweile einige hundert Webschriften, aus denen man sich bedienen kann. Ist Ihre Hausschrift nicht dabei, müssen Sie sich für eine ähnliche entscheiden oder es muss ggf. getrickst werden (Ihr Webdesigner wird wissen wie).

Eine größere Herausforderung stellt das Bildmaterial dar. Je nachdem, ob es sich um Produktabbildungen oder Abbildungen von Dienstleistungen handelt, sollten diese gut ausgesucht sein.

Was bildet man ab, wie verhält es sich mit der Farbigkeit, der Anmut, der abgebildeten Personen, der Gesamtbotschaft…? Hier müssen Sie im Vorfeld genau definieren, was das jeweilige Bild kommunizieren soll.

Auch der Einbau von Animationen, Erklärvideos und Werbefilmen kann auf Ihrer Webseite einen informativen Mehrwert bieten, Ihr Alleinstellungsmerkmal bestens transportieren und für eine hohe Wiedererkennung sorgen.

In der nächsten Ausgabe gehen wir auf das Thema der Suchmaschinenoptimierung ein.

Viel Erfolg!

Ihr

Steve Schulz

commata – Agentur für Marketing & Kommunikation

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Der Inhalt Ihrer Website

Werben mit Konzept – Teil 4: der Inhalt Ihrer Website

Das übergeordnete Konzept Ihrer Website war in der letzten Ausgabe das Thema. In dieser Ausgabe gehen wir auf den inhaltlichen Bereich etwas detaillierter ein, für den Sie als UnternehmerIn primär verantwortlich sind.

Wie ebenfalls in der letzten Ausgabe erwähnt, sollten die Fragen nach Ihrem Angebot und den Interessen Ihrer Zielgruppe im Vordergrund Ihrer inhaltlichen Überlegungen stehen.

In der Praxis hat es sich oft als nützlich erwiesen, erst einmal alles aufzuschreiben, was einem zu seinen Angeboten und den Interessen seiner Zielgruppe einfällt. Anschließend ordnen Sie es nach Themenschwerpunkten, die dann noch weiter untergliedert werden können. Bieten Sie unterschiedliche Dienstleistungen an, sollten diese auch separat aufgeführt sein. Wenn Sie all Ihre Dienstleistungen oder Produkte auf einer Seite auflisten möchten, können nähere Informationen dazu auf sogenannten Unterseiten zu finden sein, zu denen Ihre Leser über eine einfache Verlinkung gelangen.

Wichtig dabei ist, dass Ihre Leser mittels eines Menüs oder einer Strukturdarstellung Ihrer Website stets darüber informiert werden, wo sie sich befinden, um immer wieder zum Ausgangspunkt oder zum gewünschten Thema zu gelangen.

Nachdem Sie Ihre Angebote ausformuliert und den Zielgruppeninteressen zugeordnet haben, legen Sie die Struktur final fest. Berücksichtigen Sie dabei auch bitte die obligatorischen Seiten wie Kontakt, Impressum und ggf. eine Seite, die weitere Informationen zu Ihrem Unternehmen bereithält. Auch die laut TMG (Telemediengesetz) vorgeschriebenen Informationen wie Firmenangaben, Verantwortlichkeit, Angaben zum Datenschutz, AGB etc. müssen Sie berücksichtigen. Shopbetreiber müssen zusätzlich auf Produktangaben, vorgeschriebene Bestell- und Zahlungsprozesse, Haltbarkeiten und viele andere Angaben und Vorschriften achten.

Ist die inhaltliche Struktur mit der Zuordnung einzelner Themen sowie ergänzender Informationen abgeschlossen, gehen Sie zur Ausformulierung über.

Denken Sie dabei an Ihre Leser und achten Sie auf verständliche und kurze Sätze. Vermeiden Sie den Einsatz von Fremd- oder Fachwörtern sowie zu lange Texte. Hier gilt die Regel: Je länger der Text wird, desto mehr Leser verlieren Sie. Sagen Sie das Wichtigste zuerst, und bieten Sie zusätzliche Informationen auf untergeordneten Seiten an, damit Ihre Interessenten selbst entscheiden können, wie tief sie in ein Thema tauchen.

Häufig ist zu beobachten, dass allgemeine Formulierungen eingesetzt werden, um die Leser von einem Angebot zu überzeugen, wie z. B. „Wir sind besser, innovativer, zuverlässiger, kundenorientierter“ und ähnliche Äußerungen. Doch damit überzeugen Sie wahrscheinlich die wenigstens. Sagen Sie Ihren Kunden stattdessen, was an Ihrem Angebot so innovativ ist, worin sich Ihre Zuverlässigkeit zeigt und inwiefern Sie kundenorientiert handeln.

Wenn das Texten Ihnen nicht so sehr liegt, können Sie den Inhalt der Texte vorgeben und diesen von professionellen Textern verfassen lassen. Das geht oft schneller und kann sogar Kosten sparen, weil es Ihre eigenen Ressourcen schont.

Bei allen wohlüberlegten Texten sollten Sie die Bilder nicht vergessen, die Sie einsetzen. Auch hier sind einprägsame Bilder, die Ihre Kernaussagen transportieren weniger aussagekräftigen Bildern vorzuziehen. Vergleichen Sie zur eigenen Kontrolle Ihre Texte mit den Aussagen der Bilder. Wenn beide in Kombination die gewünschte Aussage verstärken, haben Sie alles richtig gemacht. Sind Sie sich nicht ganz sicher, fragen Sie andere nach der Aussage eines Bildes und entscheiden dann, ob es das richtige ist.

Ihre erarbeiteten Inhalte stellen Sie anschließend über ein CMS (Content Management System) auf Ihre Website oder lassen dies einen Dienstleister für Sie machen – fertig.

Jetzt haben Sie eine Website, die Ihre Zielgruppe genau darüber informiert, was Sie anbieten und worin sich Ihr Angebot von dem anderer unterscheidet.

Was Sie bei der Gestaltung Ihrer Website beachten sollten, erfahren Sie in der März-Ausgabe.

Viel Erfolg!

Ihr

Steve Schulz

commata – Agentur für Marketing & Kommunikation

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Das Konzept Ihrer Website

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Werben mit Konzept – Teil 3: das Konzept Ihrer Website

In dieser und den kommenden Ausgaben geht es darum, Ihnen einen kleinen Eindruck davon zu vermitteln, worauf Sie bei Ihrer Unternehmenswebsite achten sollten.

Zu Beginn hilft eine kleine Begriffsklärung:

Onlinepräsentation, Internetpräsenz, Webseite oder Website sind nicht dasselbe. Unter Onlinepräsentation oder Internetpräsentation versteht man i. d. R. die digitale Präsentation von Sachverhalten, die im Internet angeschaut und/oder heruntergeladen werden können, sie werden oft mit dem Begriff der Onlinepräsenz verwechselt. Die Onlinepräsenz oder Internetpräsenz schließt die gesamte Orchestrierung der digitalen Unternehmenspräsentation im Internet ein. Hierzu gehören die eigene Website, geschaltete Anzeigen (Werbebanner), Pressemitteilungen, Erfahrungsberichte, YouTube, Social Media-Plattformen wie facebook, XING, Twitter und viele mehr. Mit der Website hingegen ist ausschließlich die geschlossene Unternehmenspräsentation gemeint, die über eine eigene URL oder Domain im Internet aufgerufen werden kann. Sie ist also eine Art digitales Buch im Regal Internet. Dieses digitale Buch besteht wiederum aus mehreren Webseiten, die unterschiedliche Informationen für die Leser bereithalten.

Wir wollen uns die Unternehmenswebsite in dieser und den kommenden Ausgaben näher anschauen. Auf das komplexe Thema und die Vielfalt der Onlinepräsenz werden wir anschließend eingehen.

Im Wesentlichen teilt sich die Konzeption der eigenen Website in drei Bereiche, einen technischen, einen gestalterischen und einen inhaltlichen.

Für Sie als Unternehmer werden der Inhalt und die Gestaltung eine wichtigere Rolle spielen als die technische Umsetzung. Um den technischen Teil, der sich aus einem Sammelsurium von Akronymen wie HTML, XML, CSS, php, JavaScript, MySQL, CMS, SEO, SEM und Begriffen wie Templates, Themes, Widgets, Snippets, Backup und vielem mehr zusammensetzt, kümmert sich in erster Linie Ihr Dienstleister, der Ihre Website für Sie umsetzt.

Für den gestalterischen und insbesondere für den inhaltlichen Teil sind Sie als Unternehmer hauptverantwortlich.

Bei der Konzeption Ihrer Website stehen für Sie als Unternehmer also zwei Fragen im Vordergrund:

  1. Was interessiert meine Zielgruppe?
  2. Wie präsentiere ich den Inhalt am effizientesten, um die Leser von meinem Angebot zu überzeugen?

Für die Beantwortung der ersten Frage ist es wichtig, die Anforderungen Ihrer Zielgruppe genau zu kennen und zu wissen, was sie interessiert bzw. wonach sie sucht. Dabei ist es notwendig, die wesentlichen Punkte herauszufiltern und zu präzisieren, um den Leser schnell zur gewünschten Information zu führen. Das gewährleistet auch eine intelligente Websitestruktur, die dem Leser die Möglichkeit gibt, tiefer in einen Sachverhalt tauchen zu können, aber nicht zu müssen, um die für ihn relevanten Informationen zu finden. Hier kann also weniger mehr sein.

Die Beantwortung der zweiten Frage richtet sich an Ihre internen Gestaltungsrichtlinien wie z. B. Farbigkeit, Typografie, Anmut, Text- und Bildsprache, muss aber auch technische Umsetzbarkeiten und z. T. softwareseitige Vorgaben berücksichtigen. Ihr Dienstleister oder Websitegestalter wird Ihnen zu den Grenzen der Machbarkeit umfangreiche Informationen geben. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Websitegestalter i. d. R. grafisches Know-how mitbringen und technisch versiert sind. Leider fehlt ihnen oft die Erfahrung, professionelle Texte zu verfassen. Daher kann es von Vorteil sein, einen professionellen Texter mit der Ausarbeitung von (branchenspezifischen) Texten zu beauftragen, um ein gutes Konzept auch konsequent umzusetzen.

Was Ihre Websitestruktur beinhalten sollte, wie Sie im Internet besser gefunden werden und ob Ihr Unternehmen facebook wirklich braucht, erfahren Sie in den kommenden Ausgaben.

Ich wünsche Ihnen erholsame Feiertage und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2015!

Ihr

Steve Schulz

commata – Agentur für Marketing & Kommunikation


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Werbemittel und Werbeträger

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Werben mit Konzept – Teil 2: Werbemittel und Werbeträger

Wenn Sie – wie in der vorherigen Ausgabe beschrieben – Ihre Zielgruppe definiert haben, ist es nun an der Zeit, sich darüber Gedanken zu machen, wie Sie diese am besten erreichen.

Die Frage nach dem Wie können Sie auf zwei Ebenen beantworten. Die eine bezieht sich auf den Inhalt, bzw. auf Ihre Werbebotschaft, die zweite – und um diese geht es hier – bezieht sich darauf, mit welchen Werbemitteln und welchen Werbeträgern Sie Ihre Botschaft an Ihre Zielgruppe tragen.

Der Werbeträger ist dabei das Medium, das Ihr Werbemittel zur Zielgruppe transportiert. So können die Werbeanzeige das Mittel und der Träger die Zeitschrift sein. Für das Werbemittel Werbespot oder Imagefilm kann das Fernsehen oder das Kino der Werbeträger sein. Auch der eigene Firmenwagen, der Einkaufsbeutel oder bekannte Persönlichkeiten werden häufig als Werbeträger genutzt. Sowohl Werbemittel als auch Werbeträger sind immer bei der Planung einer Werbekampagne mit zu berücksichtigen.

Oft kann eine Zielgruppe nicht ausnahmslos über nur ein Werbemittel oder einen Werbeträger erreicht werden. In diesem Fall wird auf das sogenannte crossmediale oder multimediale Werbekonzept zurückgegriffen. Dabei werden unterschiedliche Werbemittel und Werbeträger eingesetzt, um die jeweilige Zielgruppe umfangreich und wiederholt anzusprechen. So erreicht Sie eine Werbebotschaft vielleicht als Anzeige in einer Illustrierten, auf einem Plakat in der Stadt, in der Werbepause Ihrer Lieblingsserie oder auf einem Banner im Internet. Erst durch den Einsatz unterschiedlicher Kommunikationskanäle wird die Werbung erfolgreich, weil sie durch den Wiederholungseffekt das Unterbewusstsein erreicht und somit unbewusst beeinflussen kann. Je breiter eine Werbekampagne aufgestellt ist, desto erfolgversprechender mag sie sein. Dennoch ist es auch möglich, mit kleinem Budget effizient zu werben.

Um die Kosten Ihrer Werbekampagne gering zu halten, empfiehlt es sich, unterschiedliche Kanäle nicht zeitgleich, sondern nacheinander zu bespielen. So können Sie die gleiche Zielgruppe über einen längeren Zeitraum erreichen, was den Werbeeffekt sogar noch verstärken kann. Ebenso wichtig bei Ihrer Planung ist die Frage, ob für Ihr Werbeziel der Einsatz von individuellen Werbeträgern oder Massenmedien erfolgreicher ist. Gehen Sie also nach dem Gießkannenprinzip vor oder haben Sie die Möglichkeit, Ihre Zielgruppe ganz direkt, im besten Fall sogar persönlich anzusprechen?

Um sich für den richtigen Werbeträger und das damit verbundene Werbemittel zu entscheiden, sollten Sie zuvor recherchieren, über welchen Kanal Sie Ihre Zielgruppe optimal erreichen. Nehmen sie an, Sie möchten Ihrer Zielgruppe von Ihrem neuen Angebot berichten, und Sie entscheiden sich für eine Anzeige in einer Zeitschrift. Was gibt es dabei zu beachten? Wenn Sie eine Anzeige in einer Zeitschrift platzieren möchten, kann es von Vorteil sein, auf einer bestimmten Seite diese Anzeige zu platzieren, wenn diese vom redaktionellen Inhalt zu Ihrer Anzeige passt. Ebenso sollten Sie die Größe und Farbigkeit Ihrer Anzeige beachten. Doch noch wichtiger ist, dass Sie sich für den richtigen Zeitpunkt und vor allem für die richtige Zeitschrift entscheiden. Ihre Anzeige sollte von Ihrer Zielgruppe ergo zu einem bestimmten Zeitpunkt auch wahrgenommen werden. Genaue Informationen hierzu liefern Ihnen die Mediadaten der von Ihnen ausgesuchten Publikationen. Diese liefern Ihnen nicht nur Informationen über die Anzeigenkosten, sondern auch über die Auflage, die Erscheinungstermine, die Reichweite (das Verteilergebiet) und auch über die redaktionelle Themenplanung. Häufig bieten Print-Publikationen analoge digitale Versionen im Internet an, die von Ihnen ebenso berücksichtigt werden sollten.  Um Ihre Zielgruppe also über einen längeren Zeitraum effizient zu erreichen, sollten Sie die optimalsten Werbemittel und Werbeträger im Vorfeld identifizieren und nacheinander einsetzen

Was Sie bei der Konzeption Ihrer Website beachten sollten, erfahren Sie in der kommenden Ausgabe. 

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!

Ihr

Steve Schulz

commata – Agentur für Kommunikation & Marketing


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Ihre Zielgruppe

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Werben mit Konzept – Teil 1: Ihre Zielgruppe

Wer Marketing sagt, meint oft Werbung. Auch wenn die Werbung nur ein kleiner – aber essentieller – Teil des Marketings ist, stellt sie doch für Sie als Unternehmer oft eine ganz besondere Herausforderung dar. Bei der richtigen Werbung muss daher einiges beachtet werden. Das beginnt bei der Planung, geht über die Durchführung und hört noch lange nicht bei der Nachbereitung und Auswertung auf. Da Werbung den Anspruch hat, das Verhalten der Zielgruppe zu beeinflussen – nämlich final zum Kauf oder Konsum zu bewegen – funktioniert sie nur richtig, wenn sie langfristig angelegt ist und wiederholt eingesetzt wird. Damit Sie Ihr individuelles Werbekonzept entwickeln können, sollten Sie strukturiert vorgehen und sich – wie der Name bereits verrät – ein Konzept erarbeiten. Das Konzept beginnt mit der Planung, bei der Sie z. B. folgende Fragen zu beantworten haben:

  • Welche Zielgruppe möchte ich erreichen?
  • Über welche Kanäle erreiche ich diese Zielgruppe am besten?
  • Welches Budget steht mir zur Verfügung?
  • Gibt es Auflagen in meiner Branche, die ich zu berücksichtigen habe? (So darf z. B. im Gesundheitswesen nicht so geworben werden, wie es im Handwerk erlaubt ist.)
  • Welche Botschaft, Information oder Aufforderung richte ich an meine Zielgruppe?
  • Welches Ziel soll die Werbekampagne erreichen?
  • Und viele mehr

Die Frage nach der Zielgruppe ist ein zentrales Thema im Marketing und steht immer an erster Stelle, denn sie ist es schließlich, die Sie erreichen möchten. Unter dem Begriff der Zielgruppe versteht man eine bestimmte Menge an potentiellen Konsumenten, die aufgrund ihrer gemeinsamen Merkmale für Ihr Angebot besonders empfänglich sein sollten. Beantworten Sie aus diesem Grund die Frage nach der Zielgruppe bitte nicht mit „Na alle möchte ich erreichen!“, sondern definieren Sie ganz genau, für wen das eine Produkt oder die eine Dienstleistung infrage kommt.

Auch wenn Sie mehrere Produkte oder Dienstleistungen anbieten, ist es gewinnbringender, wenn nur ein einzelnes Angebot beworben wird. Denn je klarer Sie Ihr Angebot formulieren, desto eindeutiger erkennt sich die angesprochene Zielgruppe mit dem für sie identifizierten Mehrwert des Angebots wieder.

Ein Beispiel aus der Praxis: Sie verkaufen Autos. Wenn Sie nun alle ansprechen wollten, könnte Ihre Werbeaussage heißen „Wir verkaufen die tollsten Autos der Stadt!“ Damit heben Sie sich aber nicht unbedingt von Ihren Mitbewerbern ab, die vielleicht ähnliches versprechen. Auch werden Sie mit dem schwarzen Zweisitzer-Sportwagen in der Werbeanzeige nicht unbedingt Familien ansprechen. Besser wäre es also, sich darüber Gedanken zu machen, wer den schwarzen Sportwagen oder aber den blauen Combi, der ebenfalls in Ihrem Geschäft steht, aus welchem Grund kaufen würde. Je mehr Sie über Ihre Zielgruppe wissen, desto eindeutiger können Sie sie ansprechen.

Versuchen Sie also Ihre Zielgruppe so genau wie möglich zu beschreiben. Fragen nach dem Alter, dem Geschlecht, dem Familienstand, der Kaufkraft, dem sozialen Umfeld, der Bildung, den Werten, den Vorlieben und dem Konsumverhalten sind dabei einige, die Sie berücksichtigen können.   Es geht bei der Definition der Zielgruppe darum, davon wegzukommen, alle ansprechen zu wollen und sich Gedanken darüber zu machen, welches Ihrer Angebote zu wem wirklich passt. Erst dann werden Sie auch den Mehrwert Ihres Angebots eindeutig formulieren können.

Was Sie bei der Auswahl der Werbeträger und Werbemittel zu beachten haben, lesen Sie in der nächsten Ausgabe.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!

Ihr

Steve Schulz

commata – Agentur für Marketing & Kommunikation


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Zeigen Sie Gesicht

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Kommunikative Ebenen (2) – Zeigen Sie Gesicht

In der letzten Ausgabe haben Sie gelesen, dass Entscheidungen nicht rational, sondern vor allem emotional gefällt werden. Auch wissen wir, dass Ihre potentiellen Kunden Sie als Unternehmen bereits durch Ihr äußeres Erscheinungsbild beurteilen.

Wenn Sie als Unternehmer erfolgreich sein wollen, sollte Ihr visueller Auftritt also einen guten Eindruck hinterlassen. Kleider machen Leute, nicht anders verhält es sich bei dem Erscheinungsbild Ihres Unternehmens.

Doch worauf müssen Sie dabei achten?

Fachleute nennen das äußere Erscheinungsbild Corporate Design oder auch kurz CD. Das CD sorgt vor allem dafür, sich von Mitbewerbern visuell abzuheben sowie sich seiner Klientel vorzustellen und von ihr schneller als Sender einer Botschaft erkannt zu werden. Das CD sorgt also für einen erhöhten Wiedererkennungswert.

Oft wird dem CD auch unterstellt, die Firmenphilosophie oder -identität, also die Corporate Identity, zu visualisieren. Das jedoch vermag es nur in Ansätzen.

Ein gutes – weil funktionierendes – CD ist nicht nur größeren Firmen vorbehalten. Ganz im Gegenteil. Auch kleinere Unternehmen sollten und können professionell auftreten.

Doch muss das CD oder das Logo eines Malers immer bunt wie ein Regenbogen sein? Muss ein Gartenlandschaftsbauer immer grün daher kommen? Was transportieren Farben? Und welche Elemente transportieren Zusätzliches?

Ein CD besteht aus folgenden Elementen: Farbe, Schrift (Typografie), Name, Inhalt, ggf. Abbildungen (Fotos, Grafiken, Symbole).

Aus diesen Elementen wird auch meist das Logo entwickelt, das Teil des CDs ist.

Was kann oder muss ein CD nun leisten?

Es muss zu Ihrem Unternehmen passen, d. h. zu Ihnen und Ihrer Geschäftsidee.

Gartenlandschaftsbauer verwenden meist die Farbkombination Grün-Weiß. Warum? Weil sie glauben, sie könnten damit am besten den Bezug zur Natur, dem grünen Rasen, dem Baum und dem Strauch herstellen. Und wenn sie diesen hergestellt haben, soll der potentielle Kunde glauben, dass all das, was der Gartenlandschaftsbauer (GaLa-Bauer) anpackt, im satten Grün erstrahlt. Grün steht also für eine gesunde Pflanze, für eine gesunde Natur, für eine gelungene Arbeit.

Wie unterscheidet sich das CD von dem GaLa-Bauer, der sich auf Gartenarchitektur spezialisiert hat von dem, der die Pflege von Grünflächen anbietet. Wie tritt einer auf, der Meister darin ist, Blumenbeete anzulegen, die abwechselnd über die gesamte Saison in vollster Farbenvielfalt und Blütenpracht die Augen der Betrachter zum Leuchten bringen? Erfüllen die Farben Grün und Weiß allein hier noch ihren Zweck? Sind zusätzliche Farben oder grafische Elemente erlaubt? Ja, vielleicht sogar notwendig. Es muss nicht wieder der Regenbogen sein, aber ein geschicktes Spiel von Farben, Schriften und einem passenden Namen darf es dann schon sein. Aber Vorsicht: Der Grad zum Verwechseln mit einem Floristen ist hier schmal. Zusätzliche Elemente wie Grafiken, kleinste Textelemente oder Abbildungen können Akzente setzen, die je nach Werbemittel eingesetzt werden.

Um zu überprüfen, ob Ihr CD funktioniert, beantworten Sie zuerst folgende Fragen:

Was bieten Sie an? Was macht Sie und Ihre Geschäftsidee aus? Wie möchten Sie wahrgenommen werden?

Und nun schauen Sie sich Ihr äußeres Erscheinungsbild (Ihr CD!) an. Erkennen Sie sich und Ihre Geschäftsidee wieder? Machen Sie die Probe aufs Exempel, und fragen Sie andere, wie Ihr CD auf sie wirkt. Entsprechen die Antworten Ihrer Vorstellung und Ihrer Absicht? Glückwunsch. Lassen Sie es so. Wenn nicht, ändern Sie es. Geben Sie Ihrem CD den Anstrich, den es braucht, um sich und Ihre Idee vorzustellen. Zeigen Sie Ihren potentiellen Kunden, wer Sie sind und was Sie anbieten – und weichen Sie dabei ruhig auch mal von bekannten Mustern ab, denn auch dadurch unterscheiden Sie sich von anderen.

Wie Ihre Klientel aus Ihrer Anzeige eine Aussage macht, lesen Sie in der nächsten Ausgabe.

Viel Erfolg!

Ihr

Steve Schulz

commata – Agentur für Marketing & Kommunikation