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Die Produktion und das Einbinden eigener Videos in die Website

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Die Produktion und das Einbinden eigener Videos in die Website

Wahrscheinlich werden sich die wenigsten von Ihnen mit diesem Thema detaillierter beschäftigen, weil sie entweder keine Videos auf Ihrer Website zeigen oder einen externen Dienstleister mit dieser Aufgabe beauftragen.

Warum also sollten wir dieses Thema dann hier behandeln? Aus einem einfachen Grund, je mehr Sie darüber wissen, desto mehr Geld sparen und unangenehme Überraschungen erwarten Sie.

Es liegt an der Kürze dieses Artikels, Sie nicht zu einem Experten werden lassen zu können. Er reicht jedoch aus, um Ihnen ausreichend Wissen zu vermitteln, um weitverbreitete Fehler im Vorfeld auszuschließen.

In aller Kürze soll daher verdeutlicht werden, worauf beim Einbinden (und schon bei der Produktion) von Videos bzw. Filmsequenzen zu achten ist.

Schon vorher an nachher denken

Bereits bei der Produktion eines Werbe-, Image- oder Erklärvideos ist es wichtig daran zu denken, auf welchen Kanälen das Video gezeigt werden soll. Kino- oder TV-Spots unterscheiden sich schon stark in der Bild- und vor allem Tonqualität voneinander. Ein Video, das im Internet gezeigt wird, muss weitere Parameter berücksichtigen, damit es trotz einer starken Qualitätsreduktion hochwertig wirkt.

In der Regel gilt bei der Produktion des Filmmaterials (Footage) und der Nachbearbeitung (Postproduktion), wie z. B. dem Schnitt, der Ton- und Bildbearbeitung sowie ggf. Sprecheraufnahmen u. a.: Runterrechnen geht immer, hochrechnen sollte vermieden werden.

Das heißt nichts anderes als dass das Ausgangsmaterial so hochwertig wie möglich sein sollte, wenn man einzelne Filmsequenzen später doch noch in hoher Qualität benötigt. Und das gilt für das Bild- und das Tonmaterial.

Das richtige Format fürs Internet

Nachdem man ein Video fertiggestellt hat, das im Internet veröffentlicht werden soll, muss man sich für das richtige Format entscheiden. Und das ist nicht immer so einfach. Der Grund dafür sind die unterschiedlichen Endgeräte wie PC, Tablet oder Smartphone, die unterschiedliche Betriebssysteme wie Linux, iOS (Apple), Android oder Windows haben. Dazu kommen die entsprechenden Browser, die nur Videosequenzen abspielen, wenn sie in einem bestimmten Format vorliegen.

Theoretisch wäre es daher notwendig, das eigene Video in den wichtigsten Videoformaten (mp4, WebM, MOV und OGV/OGG) vorzuhalten, damit immer das richtige Video gezeigt werden kann, egal, in welchem Browser oder auf welchem Endgerät es gerade gesehen wird.

Für die optimale Auskopplung oder Ausspielung des Videos gibt es entsprechende Tools (Software), die dies relativ einfach für einen erledigen – wenn man sich damit ein wenig auskennt.

Jeder Browser ist anders

Wie schon angesprochen besteht ein wesentliches Problem aller Browser darin, dass sie gestalterische Vorgaben unterschiedlich interpretieren, was auch für die Anzeige von Videosequenzen gilt. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die verschiedenen Anbieter sich (noch) nicht auf ein allgemeingültiges Format geeinigt haben (hier wird deutlich, was eine internationale Normung doch so für Vorteile hat). So liest der Windows Explorer Videodateien z. T. gar nicht, die in Firefox oder Safari problemlos dargestellt werden. Und hat man eine Variante gefunden, kann es sein, dass die Einstellungen und Formatierungen beim nächsten Update des Browsers wieder dahin sind.

Da der Windows Explorer bald durch den neuen unter Windows 10 laufenden Browser Edge ersetzt wird, soll dieser bestehende Probleme beheben und ebenso leistungsstark wie Firefox und Chrome werden. Grundsätzlich gilt die Empfehlung, Browser und Betriebssystem immer mit der aktuellsten Version zu nutzen.

Die einfachste Lösung: Anbieter nutzen

Um technische Begrenzungen und Lizenzfragen zu umgehen, gibt es eine sehr einfache, zumeist kostenfreie und auch für den Nutzer (Kunden) sehr komfortable Lösung: die Einbindung der Videos mittels Shortcodes oder definierten Tags, die seitens entsprechender Anbieter zur Verfügung gestellte werden. So z.B. von YouTube, Vimeo u. a. Diese bieten sogar die Möglichkeit an, seinen eigenen Videokanal zu installieren und das gewünschte Publikum mit seinen neuesten Videos zu erfreuen.

Auch Serverprobleme werden so vermieden, da bei besagten Portalen davon ausgegangen werden kann, dass diese stets die aktuellste Softwareversion einsetzen.

Ein wesentlicher Vorteil, der für die Einbindung eines Videos über ein Portal spricht ist der, dass das Video nicht zusätzlich geladen werden muss, was die gesamte Website verlangsamen würde.

Doch auch wenn Sie Ihre Videos über entsprechende Portalservices einbinden möchten, achten Sie immer darauf, dass sie inhaltlich und technisch optimal an Ihre Zielgruppe und den genutzten Kanal angepasst sind.

Wie Sie sich im Internet mit dem Inhalt Ihrer Videos und Websites weiter von Mitbewerbern abheben, Ihre Kunden Ihre Kernkompetenzen erkennen und Sie gleichzeitig die Suchmaschinenoptimierung positiv beeinflussen, lesen Sie in den kommenden Ausgaben.

Bis dahin wünsche ich Ihnen weiterhin viel Erfolg.

Ihr
Steve Schulz
commata – Agentur für Marketing & Kommunikation
www.commata.de