• info@commata.de
  • 033201 14 90 80

Tag Archives: Zielgruppe

  • 0

Das Konzept Ihrer Website

Tags : 

Werben mit Konzept – Teil 3: das Konzept Ihrer Website

In dieser und den kommenden Ausgaben geht es darum, Ihnen einen kleinen Eindruck davon zu vermitteln, worauf Sie bei Ihrer Unternehmenswebsite achten sollten.

Zu Beginn hilft eine kleine Begriffsklärung:

Onlinepräsentation, Internetpräsenz, Webseite oder Website sind nicht dasselbe. Unter Onlinepräsentation oder Internetpräsentation versteht man i. d. R. die digitale Präsentation von Sachverhalten, die im Internet angeschaut und/oder heruntergeladen werden können, sie werden oft mit dem Begriff der Onlinepräsenz verwechselt. Die Onlinepräsenz oder Internetpräsenz schließt die gesamte Orchestrierung der digitalen Unternehmenspräsentation im Internet ein. Hierzu gehören die eigene Website, geschaltete Anzeigen (Werbebanner), Pressemitteilungen, Erfahrungsberichte, YouTube, Social Media-Plattformen wie facebook, XING, Twitter und viele mehr. Mit der Website hingegen ist ausschließlich die geschlossene Unternehmenspräsentation gemeint, die über eine eigene URL oder Domain im Internet aufgerufen werden kann. Sie ist also eine Art digitales Buch im Regal Internet. Dieses digitale Buch besteht wiederum aus mehreren Webseiten, die unterschiedliche Informationen für die Leser bereithalten.

Wir wollen uns die Unternehmenswebsite in dieser und den kommenden Ausgaben näher anschauen. Auf das komplexe Thema und die Vielfalt der Onlinepräsenz werden wir anschließend eingehen.

Im Wesentlichen teilt sich die Konzeption der eigenen Website in drei Bereiche, einen technischen, einen gestalterischen und einen inhaltlichen.

Für Sie als Unternehmer werden der Inhalt und die Gestaltung eine wichtigere Rolle spielen als die technische Umsetzung. Um den technischen Teil, der sich aus einem Sammelsurium von Akronymen wie HTML, XML, CSS, php, JavaScript, MySQL, CMS, SEO, SEM und Begriffen wie Templates, Themes, Widgets, Snippets, Backup und vielem mehr zusammensetzt, kümmert sich in erster Linie Ihr Dienstleister, der Ihre Website für Sie umsetzt.

Für den gestalterischen und insbesondere für den inhaltlichen Teil sind Sie als Unternehmer hauptverantwortlich.

Bei der Konzeption Ihrer Website stehen für Sie als Unternehmer also zwei Fragen im Vordergrund:

  1. Was interessiert meine Zielgruppe?
  2. Wie präsentiere ich den Inhalt am effizientesten, um die Leser von meinem Angebot zu überzeugen?

Für die Beantwortung der ersten Frage ist es wichtig, die Anforderungen Ihrer Zielgruppe genau zu kennen und zu wissen, was sie interessiert bzw. wonach sie sucht. Dabei ist es notwendig, die wesentlichen Punkte herauszufiltern und zu präzisieren, um den Leser schnell zur gewünschten Information zu führen. Das gewährleistet auch eine intelligente Websitestruktur, die dem Leser die Möglichkeit gibt, tiefer in einen Sachverhalt tauchen zu können, aber nicht zu müssen, um die für ihn relevanten Informationen zu finden. Hier kann also weniger mehr sein.

Die Beantwortung der zweiten Frage richtet sich an Ihre internen Gestaltungsrichtlinien wie z. B. Farbigkeit, Typografie, Anmut, Text- und Bildsprache, muss aber auch technische Umsetzbarkeiten und z. T. softwareseitige Vorgaben berücksichtigen. Ihr Dienstleister oder Websitegestalter wird Ihnen zu den Grenzen der Machbarkeit umfangreiche Informationen geben. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Websitegestalter i. d. R. grafisches Know-how mitbringen und technisch versiert sind. Leider fehlt ihnen oft die Erfahrung, professionelle Texte zu verfassen. Daher kann es von Vorteil sein, einen professionellen Texter mit der Ausarbeitung von (branchenspezifischen) Texten zu beauftragen, um ein gutes Konzept auch konsequent umzusetzen.

Was Ihre Websitestruktur beinhalten sollte, wie Sie im Internet besser gefunden werden und ob Ihr Unternehmen facebook wirklich braucht, erfahren Sie in den kommenden Ausgaben.

Ich wünsche Ihnen erholsame Feiertage und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2015!

Ihr

Steve Schulz

commata – Agentur für Marketing & Kommunikation


  • 0

Werbemittel und Werbeträger

Tags : 

Werben mit Konzept – Teil 2: Werbemittel und Werbeträger

Wenn Sie – wie in der vorherigen Ausgabe beschrieben – Ihre Zielgruppe definiert haben, ist es nun an der Zeit, sich darüber Gedanken zu machen, wie Sie diese am besten erreichen.

Die Frage nach dem Wie können Sie auf zwei Ebenen beantworten. Die eine bezieht sich auf den Inhalt, bzw. auf Ihre Werbebotschaft, die zweite – und um diese geht es hier – bezieht sich darauf, mit welchen Werbemitteln und welchen Werbeträgern Sie Ihre Botschaft an Ihre Zielgruppe tragen.

Der Werbeträger ist dabei das Medium, das Ihr Werbemittel zur Zielgruppe transportiert. So können die Werbeanzeige das Mittel und der Träger die Zeitschrift sein. Für das Werbemittel Werbespot oder Imagefilm kann das Fernsehen oder das Kino der Werbeträger sein. Auch der eigene Firmenwagen, der Einkaufsbeutel oder bekannte Persönlichkeiten werden häufig als Werbeträger genutzt. Sowohl Werbemittel als auch Werbeträger sind immer bei der Planung einer Werbekampagne mit zu berücksichtigen.

Oft kann eine Zielgruppe nicht ausnahmslos über nur ein Werbemittel oder einen Werbeträger erreicht werden. In diesem Fall wird auf das sogenannte crossmediale oder multimediale Werbekonzept zurückgegriffen. Dabei werden unterschiedliche Werbemittel und Werbeträger eingesetzt, um die jeweilige Zielgruppe umfangreich und wiederholt anzusprechen. So erreicht Sie eine Werbebotschaft vielleicht als Anzeige in einer Illustrierten, auf einem Plakat in der Stadt, in der Werbepause Ihrer Lieblingsserie oder auf einem Banner im Internet. Erst durch den Einsatz unterschiedlicher Kommunikationskanäle wird die Werbung erfolgreich, weil sie durch den Wiederholungseffekt das Unterbewusstsein erreicht und somit unbewusst beeinflussen kann. Je breiter eine Werbekampagne aufgestellt ist, desto erfolgversprechender mag sie sein. Dennoch ist es auch möglich, mit kleinem Budget effizient zu werben.

Um die Kosten Ihrer Werbekampagne gering zu halten, empfiehlt es sich, unterschiedliche Kanäle nicht zeitgleich, sondern nacheinander zu bespielen. So können Sie die gleiche Zielgruppe über einen längeren Zeitraum erreichen, was den Werbeeffekt sogar noch verstärken kann. Ebenso wichtig bei Ihrer Planung ist die Frage, ob für Ihr Werbeziel der Einsatz von individuellen Werbeträgern oder Massenmedien erfolgreicher ist. Gehen Sie also nach dem Gießkannenprinzip vor oder haben Sie die Möglichkeit, Ihre Zielgruppe ganz direkt, im besten Fall sogar persönlich anzusprechen?

Um sich für den richtigen Werbeträger und das damit verbundene Werbemittel zu entscheiden, sollten Sie zuvor recherchieren, über welchen Kanal Sie Ihre Zielgruppe optimal erreichen. Nehmen sie an, Sie möchten Ihrer Zielgruppe von Ihrem neuen Angebot berichten, und Sie entscheiden sich für eine Anzeige in einer Zeitschrift. Was gibt es dabei zu beachten? Wenn Sie eine Anzeige in einer Zeitschrift platzieren möchten, kann es von Vorteil sein, auf einer bestimmten Seite diese Anzeige zu platzieren, wenn diese vom redaktionellen Inhalt zu Ihrer Anzeige passt. Ebenso sollten Sie die Größe und Farbigkeit Ihrer Anzeige beachten. Doch noch wichtiger ist, dass Sie sich für den richtigen Zeitpunkt und vor allem für die richtige Zeitschrift entscheiden. Ihre Anzeige sollte von Ihrer Zielgruppe ergo zu einem bestimmten Zeitpunkt auch wahrgenommen werden. Genaue Informationen hierzu liefern Ihnen die Mediadaten der von Ihnen ausgesuchten Publikationen. Diese liefern Ihnen nicht nur Informationen über die Anzeigenkosten, sondern auch über die Auflage, die Erscheinungstermine, die Reichweite (das Verteilergebiet) und auch über die redaktionelle Themenplanung. Häufig bieten Print-Publikationen analoge digitale Versionen im Internet an, die von Ihnen ebenso berücksichtigt werden sollten.  Um Ihre Zielgruppe also über einen längeren Zeitraum effizient zu erreichen, sollten Sie die optimalsten Werbemittel und Werbeträger im Vorfeld identifizieren und nacheinander einsetzen

Was Sie bei der Konzeption Ihrer Website beachten sollten, erfahren Sie in der kommenden Ausgabe. 

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!

Ihr

Steve Schulz

commata – Agentur für Kommunikation & Marketing


  • 0

Ihre Zielgruppe

Tags : 

Werben mit Konzept – Teil 1: Ihre Zielgruppe

Wer Marketing sagt, meint oft Werbung. Auch wenn die Werbung nur ein kleiner – aber essentieller – Teil des Marketings ist, stellt sie doch für Sie als Unternehmer oft eine ganz besondere Herausforderung dar. Bei der richtigen Werbung muss daher einiges beachtet werden. Das beginnt bei der Planung, geht über die Durchführung und hört noch lange nicht bei der Nachbereitung und Auswertung auf. Da Werbung den Anspruch hat, das Verhalten der Zielgruppe zu beeinflussen – nämlich final zum Kauf oder Konsum zu bewegen – funktioniert sie nur richtig, wenn sie langfristig angelegt ist und wiederholt eingesetzt wird. Damit Sie Ihr individuelles Werbekonzept entwickeln können, sollten Sie strukturiert vorgehen und sich – wie der Name bereits verrät – ein Konzept erarbeiten. Das Konzept beginnt mit der Planung, bei der Sie z. B. folgende Fragen zu beantworten haben:

  • Welche Zielgruppe möchte ich erreichen?
  • Über welche Kanäle erreiche ich diese Zielgruppe am besten?
  • Welches Budget steht mir zur Verfügung?
  • Gibt es Auflagen in meiner Branche, die ich zu berücksichtigen habe? (So darf z. B. im Gesundheitswesen nicht so geworben werden, wie es im Handwerk erlaubt ist.)
  • Welche Botschaft, Information oder Aufforderung richte ich an meine Zielgruppe?
  • Welches Ziel soll die Werbekampagne erreichen?
  • Und viele mehr

Die Frage nach der Zielgruppe ist ein zentrales Thema im Marketing und steht immer an erster Stelle, denn sie ist es schließlich, die Sie erreichen möchten. Unter dem Begriff der Zielgruppe versteht man eine bestimmte Menge an potentiellen Konsumenten, die aufgrund ihrer gemeinsamen Merkmale für Ihr Angebot besonders empfänglich sein sollten. Beantworten Sie aus diesem Grund die Frage nach der Zielgruppe bitte nicht mit „Na alle möchte ich erreichen!“, sondern definieren Sie ganz genau, für wen das eine Produkt oder die eine Dienstleistung infrage kommt.

Auch wenn Sie mehrere Produkte oder Dienstleistungen anbieten, ist es gewinnbringender, wenn nur ein einzelnes Angebot beworben wird. Denn je klarer Sie Ihr Angebot formulieren, desto eindeutiger erkennt sich die angesprochene Zielgruppe mit dem für sie identifizierten Mehrwert des Angebots wieder.

Ein Beispiel aus der Praxis: Sie verkaufen Autos. Wenn Sie nun alle ansprechen wollten, könnte Ihre Werbeaussage heißen „Wir verkaufen die tollsten Autos der Stadt!“ Damit heben Sie sich aber nicht unbedingt von Ihren Mitbewerbern ab, die vielleicht ähnliches versprechen. Auch werden Sie mit dem schwarzen Zweisitzer-Sportwagen in der Werbeanzeige nicht unbedingt Familien ansprechen. Besser wäre es also, sich darüber Gedanken zu machen, wer den schwarzen Sportwagen oder aber den blauen Combi, der ebenfalls in Ihrem Geschäft steht, aus welchem Grund kaufen würde. Je mehr Sie über Ihre Zielgruppe wissen, desto eindeutiger können Sie sie ansprechen.

Versuchen Sie also Ihre Zielgruppe so genau wie möglich zu beschreiben. Fragen nach dem Alter, dem Geschlecht, dem Familienstand, der Kaufkraft, dem sozialen Umfeld, der Bildung, den Werten, den Vorlieben und dem Konsumverhalten sind dabei einige, die Sie berücksichtigen können.   Es geht bei der Definition der Zielgruppe darum, davon wegzukommen, alle ansprechen zu wollen und sich Gedanken darüber zu machen, welches Ihrer Angebote zu wem wirklich passt. Erst dann werden Sie auch den Mehrwert Ihres Angebots eindeutig formulieren können.

Was Sie bei der Auswahl der Werbeträger und Werbemittel zu beachten haben, lesen Sie in der nächsten Ausgabe.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!

Ihr

Steve Schulz

commata – Agentur für Marketing & Kommunikation


  • 0

Bilder schaffen

Tags : 

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, heißt es. Auch ist bekannt, dass Bilder besser in Erinnerung bleiben als Gesprochenes oder Gelesenes.

Möchte man seinen Kunden also etwas von sich erzählen, ist es hilfreich, Bilder zu verwenden, bzw. entstehen zu lassen. Das gilt besonders dann, wenn Ihr Kunde dem Kommunikationsmittel wenig Zeit schenkt, wie es z. B. bei Werbeanzeigen der Fall ist.

Mit aussagekräftigen Bildern und prägnanten Texten kann Ihre Zielgruppe innerhalb von wenigen Sekunden Ihre Botschaft verstehen.

Welches die passenden Bilder und Texte sind, hängt ausschließlich von der Botschaft ab, die Sie Ihren Kunden mitteilen möchten. Im Idealfall verstärken sich beide, so dass bei Ihrer Zielgruppe ein im Gedächtnis haftender Eindruck entsteht.

Ein besonderer Werbeträger ist das Radio. Auch wenn ein Radiospot eine besondere Herausforderung darstellt, so funktioniert er doch genauso wie eine Anzeige. Was in der Anzeige das gezeigte Bild ist, muss hier durch erzeugte Bilder ersetzt werden. Dieses Erzeugen von Bildern funktioniert mittels Ton (gesprochener Sprache und Musik). Durch den richtigen Text – ggf. begleitet von Musik – können die gleichen intensiven Bilder in den Köpfen Ihrer Kunden erzeugt werden, wie in Anzeigen oder gar TV- und Kinospots, nur werden hier andere Instrumente eingesetzt, die das Gehirn aber identisch verarbeitet. Mittels Sprache werden im Kopf also Bilder erzeugt, an die sich Ihre Kunden erinnern.

Helfen Sie Ihren Kunden, Sie besser zu verstehen, indem Sie Bilder in Ihren Köpfen erzeugen. Formulieren Sie nicht nur Ihr Angebot, sondern den Vorteil, den Ihr Angebot Ihren Kunden bringt.

Je stärker und eindeutiger die Bilder sind, die Sie in den Köpfen Ihrer Kunden erzeugen, desto wahrscheinlicher ist es, dass sich Ihre Kunden an Sie erinnern.

Viel Erfolg!

Ihr

Steve Schulz

commata – Agentur für Marketing & Kommunikation